
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Wackernheim,
die Weichen für die nächste Jahre werden jetzt gestellt – für uns Anlass, einen Blick in die Zukunft zu werfen.
Wir haben zu verschiedenen Punkten aus unserer Sicht wünschenswerte Visionen entwickelt.
Wie wird es in Wackernheim in den nächsten Jahren aussehen? Was wird sich getan haben, welche Entwicklungen haben den Ort nachhaltig, im Sinne seiner Bewohner und seines dörflichen Charakters, verändert – oder sogar bewahrt?
Die Umsetzung unserer Vision bedeutet – soviel ist sicher – einen langen Atem und ein hartes Stück Arbeit.
Dazu benötigen wir Ihre Unterstützung und den Dialog mit Ihnen auf allen Ebenen.
Das Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform schreibt vor, bis zum Jahre 2014 die Eigenständigkeit der Verbandsgemeinde Heidesheim - und damit auch der Ortsgemeinde Wackernheim - auf den Prüfstand zu stellen. Das Dauerthema wird uns daher die nächsten Jahre begleiten.
Die Eigenständigkeit der Ortsgemeinde Wackernheim mit ihrem Ortsgemeinderat und ihrer Ortsbürgermeisterin ist weiterhin oberstes Ziel bei allen Verhandlungen mit den zuständigen politischen Gremien.
Veränderungen können nur dann befürwortet werden, wenn eine bestmögliche Daseinsvorsorge für unsere Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin gewährleistet ist.
Die derzeitige Freiwilligkeitsphase gebietlicher Veränderungen wird aktiv unterstützt.
Aussage zur Eigenständigkeit vor der Kommunal- und Verwaltungsreform:
Trotz Kommunalreform ist die Ortsgemeinde Wackernheim mit ihren politischen Gremien und Ihrer Bürgermeisterin eigenständig geblieben.
Ein Verkehrskonzept wurde umgesetzt: Die Parksituation ist in allen Straßen entschärft. Durch sinnvoll eingerichtete verkehrsberuhigende Maßnahmen werden die Geschwindigkeitsbeschränkungen eingehalten und akzeptiert.
Die Hänge seitlich der Großen Hohl wurden fachgerecht gestaltet, ebenso sind die Grünflächen im innerörtlichen Bereich neu angelegt, und werden, dank der Hilfe von engagierten Bürgern, als Paten gepflegt.
Die Attraktivität Wackernheims spiegelt sich in seinen Ortseingängen wieder.
Landstraße L419:
Die Gebäude entlang der Landstraße sind begrünt. Die Gehwege der Binger Straße sind befestigt.
Die Baulücken südlich der Straße sind nun geschlossen, der Eindruck einer richtigen Ortsdurchfahrt ist entstanden.
Weitere Baugebiete werden nicht ausgewiesen, dadurch wird der Dorfcharakter hervorgehoben und die Wohnqualität erhalten.
Neubauten im innerörtlichen Bereich gliedern sich behutsam in die bestehende Bebauung ein.
Radwege
Das Radwegenetz rund um Wackernheim und nach Heidesheim und Ingelheim ist ausgebaut und im Rheinhessischen Radwegenetz integriert.
Erledigt:
Der Radweg nach Heidesheim ist realisiert!
Für berufstätige Eltern wird die Ganztagsbetreuung für Schul- und Kindergartenkinder bis 18.00 Uhr angeboten.
Der Schulhof ist nach den Vorstellungen der Kinder neu gestaltet worden.
Die Verkehrsanbindung durch den Stadtbus nach Mainz ist weiterhin gewährleistet und unantastbar.
Auch nach 18.30 Uhr fährt die ORN-Linie 620 aus Richtung Ingelheim kommend über Wackernheim weiter Richtung Mainz.
12 bis 20-jährige gründen einen Jugendrat, der die Belange der Jugendlichen aufnimmt und in regelmäßigen Gesprächen in die Gemeindeverwaltung einbringt.
Erledigt:
Am 27. März 2011 wurde der Jugendrat gewählt!
Die Ehrenamtsbörse ist ein Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Wackernheim.
Die Vermittlung erfolgt über die Ortsgemeindeverwaltung.
Erledigt:
Die Ehrenamstbörse wurde 2010 aus der Taufe gehoben und ist erfolgreich gestartet!
Der "Kriminalpräventive Rat" hat sich mittlerweile in unserer Gemeinde etabliert. Die unterschiedlichen Arbeitsgruppen erarbeiten Vorschläge zur Kriminalprävention, deren Umsetzung das Leben in Wackernheim noch sicherer macht.
Erledigt:
Der Kriminalpräventive Rat wurde in der Verbandsgemeinde Heidesheim etabliert und hat seine Arbeit aufgenommen!
Finanzlage
Die Gemeinde finanziert sich, wie bisher, überwiegend über ihren Einkommensteueranteil, der Gewerbesteueranteil nimmt zu. Eine finanzpolitisch ausgewogene Haushaltspolitik führt wieder zu einem Abbau des Schuldenbergs, um genügend Spielraum für notwendige Investitionen zu haben.
Durch Kooperationen mit den Nachbarverwaltungen in Budenheim und Ingelheim, werden bisherige Aufgaben der Verbandsgemeindeverwaltung Heidesheim verteilt, um Kosten einzusparen.
Das Gelände der Mc Cully-Barracks wird weiterhin als Chance für eine strategische Weiterentwicklung der Ortsgemeinde gesehen. Dazu ist es notwendig, dass nach Aufgabe des Geländes durch die Amerikaner, die Gemeinde das Gelände vom Bund übernimmt.
Die Struktur des Geländes mit seinen zahlreichen Grünflächen bleibt erhalten.
Anstelle der Kasernen entstehen in aufgelockerter Bebauung Häuser und Wohnungen. Diese attraktive Lage, mit Blick auf die Obstfelder und Laufnähe zu Grundschule und Kindergarten, zieht nicht nur junge Familien an.
Weitere Teile des Areals sind als Sportstätten ausgebaut.
Ein Haus für seniorengerechtes Wohnen, das allen Bedürfnissen der älteren Generation entspricht, hat seine Pforten geöffnet.
Ein Treffpunkt für Jugendliche ist in einem Gemeinschaftsprojekt mit Eltern und Jugendlichen eingerichtet worden.
In den bereits vorhandenen Gebäuden siedeln sich mittelständische Betriebe an, u.a. aus der Kommunikations- und Dienstleistungsbranche. Die vorhandenen Lagerhallen stehen auch Vereinen und Privatleuten zur Verfügung.
Der Zweckverband hat seinen Masterplan umgesetzt. Neue Firmen siedelten sich in den sanierten Gebäuden an. Die bestehenden Zentren für Kultur mit Ateliers für Künstler und Proberäumen für Bands haben sich erweitert. Die bereits ansässigen Firmen bekamen langfristige Mietverträge und konnten somit zukunftsorientiert arbeiten.
Flugplatz Finthen
Der Flugbetrieb findet weiterhin statt, die Gebäude entsprechen dem nötigen Standard.
Die Vereinbarung mit dem Flugplatzbetreiber, die u.a. limitierte Flugbewegungen, ein Nachtflugverbot und die beschränkten Flugzeiten an Wochenenden beinhaltet, wird eingehalten. Eine Verlegung oder Verlängerung der Landebahn für größere Flugzeuge ist ausgeschlossen. Düsengetriebene Flugzeuge und Hubschrauber sind auf dem Fluggelände die Ausnahme.
Erledigt:
Die Vereinbarung mit dem Flugplatzbetreiber wurde unterzeichnet.
Ein Lärmschutzbeirat wurde eingerichtet, der die Überwachung der Vereinbarung überwacht!
die Vision
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