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Unsere Vision für Wackernheim

FWG

Liebe Bürgerinnen und Bürger Wackernheims,
die Kommunalwahlen 2014 stehen kurz bevor. Die Weichen für die nächste Legislaturperiode werden gestellt – für uns Anlass, einen Blick in die Zukunft zu werfen. Wir haben zu verschiedenen Punkten aus unserer Sicht wünschenswerte Visionen entwickelt.
Was wird sich tun? Welche Entwicklungen werden den Ort nachhaltig, im Sinne seiner Bewohner und seines dörflichen Charakters, verändern – oder sogar bewahren?
Zur Umsetzung benötigen wir Ihre Unterstützung – den Dialog mit Ihnen und Ihre Stimme bei der Wahl der Ortsbürgermeisterin sowie dem Orts- und Verbandsgemeinderat.

Wackernheim – ein Blick in die Zukunft

Im Entscheidungsprozess über eine Eingemeindung in die Stadt Ingelheim oder den Fortbestand als Ortsgemeinde in einer größeren Verbandsgemeinde werden die Bürgerinnen und Bürger umfassend beteiligt. In den Verhandlungen mit Ingelheim werden die Wünsche und Ziele benannt und in dem Eckpunktepapier definiert, das unter Einbeziehung der Bürgerschaft erarbeitet wird. Verschiedene Planszenarien in Zukunftsmodellen werden dargestellt. Dabei spielen die Mitbestimmung in allen ortsspezifischen Fragen und das Ausüben eines Vetorechts in Planungsangelegenheiten und Flächenverbrauch eine übergeordnete Rolle. Nach ausreichender Information über die erreichten Verhandlungs­ergebnisse und die ihnen zugrundeliegenden Fakten entscheiden alle Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gemeinden gleichzeitig in einem Bürgerentscheid über die vorhandenen Optionen.

Die Gemeinde kann durch das Fortsetzen der sparsamen Haushaltspolitik die Schulden weiter abbauen, Jahresüberschüsse werden verzeichnet. Somit hat die Gemeinde in ausreichendem Maße Spielraum für notwendige Investitionen in das Gemeindevermögen. Besonders das zusätzliche Gewerbesteueraufkommen des Layenhofs trägt zu dieser Entwicklung bei.

Die Einfahrtsstraßen sind optisch einladend, sicher und an kritischen Stellen verkehrsberuhigt gestaltet. Geschwindigkeitsbeschränkungen werden eingehalten und akzeptiert. Der Ortskern wird durch verschiedene Initiativen weiter belebt und bietet ausreichende Parkmöglichkeiten.
Neu angelegte Grünflächen, die durch Ehrenämter und Patenschaften engagierter Bürgerinnen und Bürger gepflegt werden, sind sowohl im Zentrum als auch im Außenbereich vorhanden. Lärmschutz wird gelebt und beachtet, Ruhezeiten eingehalten.

Neue Bauflächen werden behutsam ausgewiesen und besonders von jungen Familien, die in Wackernheim bleiben wollen, besiedelt. Dabei wird der Dorfcharakter bewahrt und die Wohnqualität erhalten. Neubauten oder Sanierungen im innerörtlichen Bereich schließen Baulücken und gliedern sich in die bestehende Bebauung ein.

Nach dem Masterplan entwickeln sich die Bereiche Handwerkerhof, Gewerbegebiet, Künstler-und Musikerateliers sowie Wohnbebauung stetig und geben dem Gebiet ein neues Gesicht.

Die Landschaft um Wackernheim bleibt weiterhin vielschichtig und attraktiv für Naherholung. Brach­flächen werden von jungen Familien gepachtet, die gärtnerische Anleitung zur Selbstversorgung bekommen.

Wackernheim hat weiterhin eine Grundschule. Für berufstätige Eltern wird die Ganztags-Betreuung für Schul- und Kindergartenkinder bis 18.00 Uhr angeboten. Der Schulhof ist nach den Vorstellungen der Kinder und Jugendlichen mit weiteren Spiel- und Freizeitmöglichkeiten gestaltet worden. Ein Grillplatz steht sowohl Schulklassen als auch Jugendlichen und Senioren für Feste zur Verfügung. Der Schulhof und die Grundschule werden als generationenübergreifende Treffpunkte akzeptiert. Mögliche Synergien mit dem Kindergarten werden genutzt

Die Jugendlichen sind im Jungen Rat organisiert. Er vertritt und verwaltet deren Interessen eigenverantwortlich. Zahlreiche Aktivitäten und Angebote in eigenen Jugendräumen werden gerne angenommen. Auch ein Austausch mit der älteren Generation findet bei gemeinsamen Aktionen statt.

Wackernheim ist offen, eine lebendige Ortsgemeinschaft heißt alle willkommen. Jeder kann seinen Platz finden – gleich aus welcher Kultur er kommt.

Alle Bürgerinnen und Bürger können über mindestens einen Netzbetreiber einen drahtgebundenen Zugang zum Internet mit einer schnellen Datenrate erhalten.

Durch die behutsam zunehmende Integration von vor Ort erzeugten alternativen Energien (z. B. Photovoltaik, Windkraft) kann Wackernheim einen immer größeren Teil der verbrauchten Energie zu günstigen Preisen selbst erzeugen. Bei der individuellen Förderung der lokalen alternativen Energieerzeugung wird auf den Erhalt der dörflichen Bebauung geachtet.

Die Busverbindungen nach Mainz sind stabil, die Busverbindungen nach Ingelheim haben sich verbessert und sind an die Schulzeiten angepasst. Auch am Wochenende und in den Abendstunden kommt man gut nach Ingelheim und wieder nach Hause.

Wackernheim hat weiterhin eine aktive Freiwillige Feuerwehr, die nicht zuletzt mit Nachwuchs aus der eigenen Jugendfeuerwehr fest im Dorfleben verankert ist.