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Unsere Vision für Heidesheim

FWG

Liebe Bürgerinnen und Bürger Heidesheims,
die Kommunalwahlen 2014 stehen kurz bevor. Die Weichen für die nächste Legislaturperiode
werden gestellt - für uns ein Anlass, einen Blick nach vorne zu werfen. Wie soll es in den nächsten fünf oder zehn Jahren in Heidesheim aussehen? Wohin soll die Entwicklung im Sinne der Einwohner gehen? Welche Veränderungen und Zielsetzungen wären erstrebenswert? Veränderungen umzusetzen und Ziele zu erreichen bedeutet - soviel ist sicher - einen langen Atem und ein hartes Stück Arbeit. Wir möchten die Zukunft des Ortes weiterhin aktiv mitgestalten. Dazu benötigen wir Unterstützung und den Dialog mit Ihnen und Ihre Stimme bei der Wahl des Ortsgemeinderates sowie des Verbandsgemeinderates.

Heidesheim – ein Blick in die Zukunft

Die Umsetzung der Kommunalreform wird sicherlich eine große Herausforderung für die Gemeinde, ein neuer Bürgerentscheid Ende 2015 wird daher von Bedeutung sein. Alle möglichen Alternativen und weiteren Schritte müssen mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert werden und nicht über die Köpfe hinweg entschieden werden.

Bei der Umsetzung der beschlossenen Ziele müssen alle gewählten Vertreter an einem Strang ziehen und konstruktiv zusammen arbeiten. Nur so ist eine Weiterentwicklung unserer Gemeinde möglich. Die Ratsbeschlüsse sind für alle Bürgerinnen und Bürger verständlich und transparent darzulegen.

Heidesheim soll attraktiver werden. Daher ist für die Gestaltung des Ortskerns, unter Beteiligung der Bürgerschaft, ein Gesamtkonzept zu erarbeiten. Die bereits vorliegenden Konzepte müssen nach langer Zeit des Ignorierens bewusst angegangen werden, wie z. B. die Gestaltung des Flutgrabens, des Freien Platzes, der Markthalle, der Burg Windeck und des Bahnhofsbereiches. Diese Flächen sind als Naherholungs- und Bürgertreffpunkte zu gestalten. Konzepte für bessere Nutzungsmöglichkeiten des Schönborner Hofs und des Goldenen Lamms werden unter Berücksichtigung der Bürgerinteressen entwickelt.

Die Belastung der Anwohner und Passanten durch das steigende Verkehrsaufkommen entlang der Mainzer Straße wird seit Jahren diskutiert, hier sind endlich mit den Bürgern und den zuständigen Gremien, Pläne zur Entlastung zu erarbeiten.

Das Rheinufer erfreut sich zunehmender Beliebtheit, auch von außerhalb. Das vorhandene Parkplatzangebot ist für die hohen Besucherzahlen schon lange nicht mehr ausreichend und so werden die Grundstücke und Einfahrten der Anwohner zugeparkt. Hier ist nach Lösungen zu suchen um die Anwohner in diesem Bereich zu entlasten.

Der Ausbau und die Erweiterung der Busanbindung von Heidenfahrt ist dringend erforderlich, der bisherige Fahrplan entspricht nicht den Bedürfnissen der Bewohner; insbesondere vor dem Hintergrund des Neubaugebiets „An der Trift“.

Mehr Beteiligung von Heranwachsenden und Jugendlichen in den sie betreffenden Entscheidungsprozessen ist erforderlich, wie z. B. der Gestaltung von Spiel- oder Bolzplätzen. Die Spielgeräte auf den vorhandenen Spielplätzen wurden in den vergangenen Jahren sukzessive abgebaut, ohne neue Geräte auf zu stellen. Eine Aufwertung dieser Bereiche durch Instandsetzungsmaßnahmen begleitet von Ersatzbeschaffungen ist umgehend erforderlich

Gemäß gesetzlicher Grundlage muss es eine regelmäßige Bedarfsabfrage bei Familien mit Kindern zur nachfrageorientierten Kinderbetreuung in den Kindertagesstätten geben. Entsprechend der regelmäßigen Bedarfsabfrage bei den Eltern wäre eine entsprechende Erweiterung des Hortangebots zeitnah umzusetzen. Die Kindertagesstätten sind als Kommunikations- und Begegnungsstätten in der Gemeinde mit einem vielfältigen, familienergänzenden Angebot zu etablieren.

Der Anteil der älteren Menschen nimmt auch in Heidesheim zu. Es müssen Beratungs-, Hilfs oder Versorgungsangebote geschaffen werden, um auch den Herausforderungen dieses Lebensabschnittes zu begegnen.