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Top Thema Jugendvertretung:

FWG

Nach nur kurzer Vorbereitungszeit und wenigen, meist sehr konstruktiven Diskussionen in den Gremien der Ortsgemeinde Wackernheim, war seit Ende Januar klar, dass zeitgleich mit dem Landtag auch der Junge Rat der Gemeinde gewählt werden würde.

In zwei Präsentationsterminen konnten sich die Kandidatinnen und Kandidaten zeigen und vorstellen, zur Auflockerung gab es klasse Livemusik und frische alkoholfreie Cocktails.

In den folgenden Wochen outeten sich 19 junge Mitbürgerinnen und Mitbürger als echte Demokratiefans und trugen sich auf die Bewerberliste ein.

Es folgte ein kurzes formales Treffen mit der Bürgermeisterin und den verantwortlichen Ausschussmitgliedern und schon kurz darauf wurde am 27.März 2011 gewählt.

Im ersten Stock des DGH stand die Urne, die immerhin fast 40 % der wahlberechtigten 12-19-Jährigen Wackernheimerinnen und Wackernheimer ansteuerten. Als nach 18:00 Uhr die Stimmen ausgezählt wurden, ergab sich ein klares Bild für die Besetzung des Jungen Rats der Ortsgemeinde:

JungerRat

Wenngleich der Junge Rat seine konstituierende Sitzung zum heutigen Tag noch nicht hinter sich gebracht hat, engagierten sich viele der Gewählten direkt bei der Erneuerung des Rathausplatzes (wenn man jung ist, graben sich sechs Fundamente für die Überdachung doch noch etwas flotter…) und der Wiederherstellung des Bolzplatzes.

Wir wünschen allen gewählten Jungen Räten und den mitarbeitenden engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine gute, erfolgreiche und durchsetzungsstarke Zeit, allzeit viel Spaß bei der gemeinnützigen Aufgabe und weiter wachsende Freude am demokratischen Prozess der politischen Willensbildung und Gestaltung.

Die Startfeier als Auftaktveranstaltung zur anstehenden Wahl des Jungen Rats in Wackernheim am 21.Januar übertraf in puncto Interesse und Besucher alle Erwartungen.
Als Bürgermeisterin Sybille Vogt um kurz nach 18:00 Uhr die Feier eröffnete, konnte sie 70-75 junge Leute zwischen 12 und 16 bis 17 Jahren begrüßen. Das sind immerhin ein Drittel des gesamten potenziellen Wählerschaft aller 12 bis 19-Jährigen Wackernheimerinnen und Wackernheimer, der laut Satzung anzusprechenden Zielgruppe für die Wahl zum Jungen Rat.
Das war an sich schon eine schöne Überraschung, dass aber auch über 30 Bewerbungszettel ausgegeben wurden - von denen viele am gleichen Abend inklusive der Unterschrift der Eltern abgegeben wurden – bestätigt eindeutig und überzeugend, dass die Zeit reif war für die Einrichtung einer verbindlichen Jugendvertretung in der Ortsgemeinde. Offensichtlich waren nicht nur die leckeren Cocktails und die locker inszenierte Musik der Band "Backsite Sunday", sondern auch die Argumente von Sybille Vogt und André Thomas überzeugend. Wer gewählt werden will, sollte ja schon ungefähr wissen, welche zeitlichen Anforderungen auf sie/ihn zukommen. Deutlich wurde aber auch, dass dem Jungen Rat sehr viel eigener Gestaltungsspielraum bleibt – außer einer vom OG-Rat vorgegebenen Satzung, die die Grundlage zur Wahl und Geschäftsordnung darstellt, bekommen die Jungen Leute keine weiteren Vorgaben. Beim an diesem Abend eindrucksvoll demonstrierten Interesse der Jugendlichen an Engagement und Gestaltungswille scheint sicher, dass der Junge Rat recht schnell seine eigene Agenda erstellen wird. Die Gemeinde kann sich auf eine aktive Beteiligung ihrer jungen Mitbürger freuen.
(TS)

Mit der Bildung des unabhängigen und überparteilichen "Jungen Rates" verfolgt Wackernheim das Ziel, Jugendliche und junge Erwachsene für die Mitgestaltung am Gemeinwesen zu gewinnen und die politische Willensbildung zu stärken. Der "Junge Rat" soll die Beteiligung der jungen Menschen an Planungen und Vorhaben, die ihre Interessen berühren, gewährleisten. Der Dialog zwischen den jungen Wackernheimerinnen und Wackernheimern, der Politik und der Verwaltung erhält damit ein festes Forum.
"Nach einer abschließenden Diskussion im Ortsgemeinderat, bei der sich alle beteiligten Gruppierungen der Ortsgemeinde Wackernheim für die Einrichtung des "Jungen Rates" aussprechen, fällt gegen 20:30 der Beschluss für die zuvor ausführlich in mehreren Ausschusssitzungen besprochene Satzung zur Einrichtung einer Jugendvertretung in der Gemeinde.
Wenngleich im Vorfeld besonders die Altersspanne von 12 bis 20 Jahren kontrovers diskutiert wurde, folgten die Gemeinderätinnen und –Räte der Argumentation der FWG, derzufolge die angesprochenen Altergruppen immer auch Überschneidungen im gemeinsamen Lernen, Arbeiten und auch in der Freizeit haben. Die Ausbildung, die Schule, die Sorgen um eine Lehrstelle, das gemeinsame Interesse an Musik und Sport, es gibt hier vielerlei Themen, die sowohl jüngere als auch ältere Jugendliche und junge Erwachsene gleichermaßen berühren."
Am 21. Januar 2011 wird es im Dorfgemeinschaftshaus ab 18:00 Uhr eine Startveranstaltung zum Jungen Rat geben. Neben einem musikalischen Rahmenprogramm (Rock, Pop & Rap – alles Live und aus Wackernheim!) werden Informationen zu den Perspektiven einer Jugendvertretung vermittelt, ein frisch gewählte Junger Rat aus der näheren Umgebung (VG Nieder-Olm) präsentiert sich.
Interessierte Wackernheimer junge Leute können sich schon direkt für die freie, gleiche, geheime, unmittelbare und allgemeine Wahl bewerben. Das angestrebte Ziel ist die Wahl am 27.März 2011 – am gleichen Tag findet die Landtagswahl in RLP statt. Da könnte der Junge Rat von der vorhandenen Logistik (Wahlhelfer, Wahlbüros, Urnen etc.) und der allgemeinen Wahlbereitschaft profitieren - wenn die "Großen" wählen gehen, wirkt das auch motivierend auf die jungen Leute. Ganz nebenbei bemerkt, spart sich die Gemeinde damit auch das Geld für eine gesonderte Wahl zu einem späteren Zeitpunkt, Geld, dass uns sowieso an allen Ecken und Enden fehlt.
Mit dem Jungen Rat zeigt Wackernheim seinen Mut für Neues, seine Bereitschaft sich auch eventuell unbequem erscheinender Entwicklungen zu stellen und seinen Willen, für alle Bürgerinnen und Bürger, gleich welcher Altersschicht oder Gruppierung sie angehören, da zu sein.
Wir wünschen den jungen Menschen in unserer Heimatgemeinde nun erst einmal eine gute Wahl zum Jungen Rat – mit etwas Glück klappt's ja dann auch schon am 27.03.2011 (schon mal im Kalender vormerken).
Wir "Großen" von der FWG sollten unserer Unabhängigkeit und Parteienfreiheit gerecht werden und versuchen, Jugendliche und junge Erwachsene schon für den 21.Januar 2011 zu mobilisieren. Die Skepsis bei einigen ist groß, ob es denn überhaupt ein Interesse gibt. Es liegt an uns allen, das Projekt optimal anzuschieben.