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Willkommen auf der Seite der FWG Heidesheim-Wackernheim e.V.

FWG

Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 11. April 2016 wählte die FWG einen neuen Vorstand.
Herbert Kramp wurde einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt.
2. Vorsitzender: Frank Repovs; Kassenwartin: Dorothee Sossenheimer und die Beisitzer Friedrich Steffens und Christel Bettels wurde ebenfalls einstimmig wieder in den Vorstand gewählt.
Durch das Ausscheiden der Schriftführerin Ute Müller wurde Stefan Kloos in den Vorstand als neuer Schriftführer einstimmig gewählt.
Vorstand Hauptthema der politischen Arbeit der FWG in den drei nächsten Jahren ist es den Zusammenschluss der Stadt Ingelheim mit der Ortsgemeinde Wackernheim sachlich und konstruktiv zu begleiten und die anstehenden Themen im Ortsgemeinderat Wackernheim z.B. Neubaugebiet südlich der L 419; Fortschreibung Dorferneuerungskonzept etc. zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger zu einem positiven Abschluss zu bringen.
Herbert Kramp
Vorsitzender

 

Pünktlich 6 Wochen vor dem alles entscheidenden Bürgerentscheid in der Berggemeinde startet die FWG in Wackernheim ihre Informationskampagne mit farbfrohen Plakaten im gesamten Ortsbereich. „Gemeindeeigentum erhalten“, „ Schuldenfrei aus eigener Kraft“ oder „Selbst entscheiden“ signalisieren die klare Empfehlung der Freien Wähler, sich am 08. November 2015 für einen Beitritt zur Verbandsgemeinde Gau-Algesheim zu entscheiden und damit die Eigenständigkeit der Ortsgemeinde für die Zukunft zu sichern.
„Immer mehr Bürgerinnen und Bürger unseres Orts haben in den letzten Wochen erkannt, worum es beim Erhalt der Eigenständigkeit der Ortsgemeinde geht – die Möglichkeit selbst über die wichtigen Fragen im eigenen Ort zu entscheiden“, sagt der Chef der FWG, Herbert Kramp. „Wir wollen die Informationskampagne in den kommenden Wochen auf verschiedenen Ebenen fortführen und laden alle Interessierten zum Dialog ein“, so Kramp. Die FWG und alle Freunde und Unterstützer des Erhalts der Eigenständigkeit, werden nicht ruhen, um vor dem Bürgerentscheid dessen Bedeutung klarzumachen. „Wichtig ist, dass die Bürgerinnen und Bürger ihr urdemokratisches Recht wahrnehmen und zur Abstimmung gehen“. Noch sei nichts entschieden, es kommt jetzt auf jede Stimme an.
Herbert Kramp zitiert an dieser Stelle aus der Regierungserklärung des damaligen Ministerpräsidenten Kurt Beck vom 30.05.2006:
„Unsere Ortsgemeinden sind das Herz der kommunalen Familie, sie sind der Garant für bürgernahe Entscheidungen, sie sind der Boden, auf dem ehrenamtliches Engagement gedeiht und wo sich die Menschen für ihre Heimat engagieren. Deshalb sagen wir ein klares und deutliches „JA“ zur rechtlichen Eigenständigkeit der Ortsgemeinde“.
Dem ist nichts hinzu zu fügen!

Unter dem Link „Dokumente zur Kommunalreform“ in der rechten Spalte unter der Rubrik „Top Thema – Kommunalreform“ können die aktuellen Plakate zum Download und Ausdrucken herunter geladen werden.

Nach der Mitteilung der Vergabe der Gewerke zum Ausbau des Feuerwehrgerätehauses in Wackernheim – der Baubeginn ist für unmittelbar nach der Wackernheimer Kerb geplant – wurde der Bericht unserer Wackernheimer und der Heidesheimer Feuerwehr für 2014 vorgestellt. Wehrleiter Andreas Klesius zeigte eindrücklich den Wert und die Bedeutung der Feuerwehr für unsere Orte. Daher auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an alle Feuerwehrleute - nicht zuletzt auch für die Arbeit in der Jungendfeuerwehr!

Anschließend legte der Fluglärmbeauftragte der Verbandsgemeinde die aktuelle Entwicklung des Flugverkehrs am Frankfurter Flughafen dar. Der von der FRAPORT AG geplante Bau des Terminals 3 und die Entwicklung des Flughafens als Drehkreuz werden zu einer stärkeren Lärmbelastung führen. Getrieben wird diese Entwicklung von den wirtschaftlichen Interessen der FRAPORT AG, wobei diese nach den Ausführungen des Fluglärmbeauftragten den wesentlichen Teil ihrer Umsätze und Erträge inzwischen aus dem Betrieb der Ladenlokale am Flughafen erzielt. Diese Umsätze in den Geschäften des Flughafens werden mit einer zunehmenden Lärmbelastung der Bürger bezahlt.

Der Bürgermeister führte den Ablauf der Gespräche der Ortsgemeinden Heidesheim und Wackernheim mit Ingelheim zu einer möglichen Eingemeindung bis hin zum Beschluss des Wackernheimer Ortsgemeinderates, die Bürgermeisterin mit Sondierungsgesprächen mit der Verbandsgemeinde Gau-Algesheim zu beauftragen, aus. Die FWG legte in der anschließenden Diskussion deutlich dar, dass auch aus Wackernheimer Sicht die Gespräche mit Ingelheim fortgeführt werden sollen. Aber es soll auch geprüft werden, ob eine Aufnahme der selbständigen Ortsgemeinde Wackernheim in die Verbandsgemeinde Gau-Algesheim eine Alternative darstellt. In der Sache hat bereits das vom Land in 2013 vorgelegte Gutachten diese Alternative am höchsten bewertet und die wesentlich niedrigeren Umlagen von Kosten in der VG Gau-Algesheim als in der VG Heidesheim zeigen, dass Gespräche sinnvoll sind. Handlungsfähige selbständige Ortsgemeinden sind möglich. Die Gespräche mit Gau-Algesheim und Ingelheim sollen dem Bürger eine Grundlage für seine Entscheidung in dem für November 2015 geplanten Bürgerentscheid geben.